Übersicht
Noten sind wie die Buchstaben zum Schreiben, die Schriftzeichen für die Töne. Die Notenform zeigt uns, wie lang ein Ton sein soll, bzw. wie lange er klingen soll.
Noten
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Die Achtelnoten
Wenn wir die Viertelnote halbieren, entstehen 2 Achtelnoten. Einzelne Achtelnoten haben am Notenhals ein Fähnchen. Mehrere Achtelnoten verbindet man mit einem Notenbalken.
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- Der Punkt hinter einer Note verlängert diese um die Hälfte ihres Wertes.
Die Pausen
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Der Achtelnote entspricht die Achtelpause (= ').
Wert der Noten und Pausen
Ein Musikstück setzt sich aus Noten (Tonzeichen) und Pausen (Schweigezeichen) zusammen.
Je nach dem Wert dieser Zeichen, d. h. nach der Dauer, Länge (Zeitdauer), unterscheidet man:
Nachstehende Tabelle zeigt das Verhältnis der einzelnen Notenwerte untereinander. Auf eine ganze Note kommen: 2 halbe, 4 viertel, 8 achtel, 16 sechzehntel, 32 zweiunddreissigstel oder 64 vierundsechzigstel.
Das Liniensystem
Um verschieden hohe und tiefe Töne zu unterscheiden, verwenden wir ein 5- Liniensystem, das nach oben und unten durch sog. Hilfslinien erweitert werden kann.
Die Noten stehen entweder
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auf den Linien |
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zwischen den Linien |
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ober unterhalb des Notensystems |
Die Notennamen
In der Musik gibt es nur 7 Stammtöne, diese wiederholen sich immer. Sie werden mit Buchstaben benannt und heissen: c, d, e, f, g, a, h.
Die C-Dur Tonleiter
Allgemeines
Unter Tonleiter verstehen wir das stufenweise Aufeinanderfolgen von Tönen innerhalb einer Oktave. Die Aneinanderreihung der einzelnen Töne erfolgt nach bestimmten Gesetzen, so dass alle auf den verschiedenen Grundtönen aufgebauten Tonleitern (insgesamt 12) den gleichen Aufbau haben.
Die C- Dur Tonleiter
Der unten stehende Ausschnitt aus der Klaviatur zeigt, dass die Tonschritte zwischen den weissen Tasten nicht gleich sind. So finden wir zwischen c und d eine schwarze Taste zwischen e und f aber fehlt diese. Man spricht deshalb im ersten Fall von einem ganzen (Ganzton-) Schritt, im zweiten Fall dagegen von einem Halbtonschritt. Im Gegensatz zum Tastenbild, wo uns dieser Unterschied sofort deutlich wird, lässt sich beim Notenbild wegen des gleichen Abstandes der Noten auf und zwischen den Linien der Ganztonschritt nicht vom Halbtonschritt unterscheiden.
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Der Schritt e - f (von der 3. zur 4. Stufe) und der Schritt h - c (von der 7. zur 8. Stufe) sind immer Halbtöne. Alle anderen Stufen der DUR- Tonleiter sind Ganztonschritte. Als Aufbaugesetz der Dur- Tonleiter halten wir folgende Stufenfolge fest: 1-1-½ -1-1-1-½½ |
C- Dur- Tonleiter auf- und abwärts
Notenschlüssel
Da die gleichen Notenzeichen sowohl für hohe, wie für tiefe Töne verwendet werden müssen, bedarf es noch eines sogenannten Schlüssels, der den Unterschied verdeutlicht. Die hohen Töne schreiben wir im Violinschlüssel (Violine = hohes Instrument); für die tiefen Töne verwenden wir den Bassschlüssel (Bass = tiefe Stimme).
Der Violin- (auch G-) Schlüssel umschliesst die Note der 2. Linie,
die damit als g festgelegt wird.
Der Bass- oder F- Schlüssel bezeichnet zwischen seinen beiden Punkten den Ton f.
Damit ergeben sich innerhalb der beiden Systeme
Der Ton c (das sogenannte eingestrichene c = c’´) ist der Mittelpunkt unseres Tonsystems.
Er steht gleichsam zwischen den beiden 5- Liniensystemen und zeigt im Violin- und Bassschlüssel das gleiche Bild (1 Hilfslinie)
Der Takt
Jedes Musikstück wird durch senkrechte Striche (Taktstriche) in kleine Abschnitte (Takte) eingeteilt.
Von den Taktarten
Es gibt verschiedene Taktarten, deshalb wird am Anfang eines jeden Musikstückes die Taktart mit Zahlen angegeben.
Die obere Zahl wird steht’s gezählt.
- Alle Takte eines Musikstückes haben den gleichen Zählwert (Notenwert).
Der Takt
ist eine regelmässig wiederkehrende Zeiteinteilung in der Musik. Jedes Musikstück ist durch senkrechte Striche (Taktstriche) in Takte eingeteilt. Am Anfang eines jeden Musikstückes ist angegeben, in welcher Taktart sich das Stück bewegt und wieviele Viertel- oder Achtelnoten und Pausen in den einzelnen Takten enthalten sind. Bewegt sich das Stück im 4/4 Takt, so setzt man zu Anfang das Zeichen C oder 4/4. Bei einem ‘ Takt schreibt man 3/4, und bei 2 Viertel setzt man das 2/4 Taktzeichen. Enthält jeder Takt nur 3 Achtel Noten, dann schreibt man den 3/8 Takt vor, für 6 Achtel den 6/8-, für 9 Achtel den 9/8-, für 12 Achtel den 12/8 Takt. Damit sind die Notwendigsten Taktarten beschrieben. Im weiteren Verlauf wird in einzelnen Übungen die erweiterte Notenlehre und dynamische Bezeichnungen von Fall zu Fall behandelt.
Der Sechs- Achtel Takt
Die Verbindung von 2 Drei- Achtel- Takten ergibt den Sechs- Achtel Takt (6/8). Auch hier ist das Achtel Zähleinheit. Wir zählen also von 1-6 durch. Zu beachten ist, dass im 6/8- Takt die Betonung auf der Zählzeit 1 und 4 liegt; die Zählzeit 4 ist aber etwas leichter (weniger betont) als die 1.
- Der 6/8- Takt darf nicht als Drei- Viertel Takt aufgefasst werden.
- Vergleiche dazu die Schwerpunkte in beiden Taktarten.
Das Wiederholungszeichen
Soll ein Tonstück wiederholt werden, so wird dies durch das Wiederholungszeichen (Doppelstriche mit zwei Punkten) angezeigt. ![]()
Soll ein Teil eines Musikstückes wiederholt werden, so wird dieser durch
Wiederholungszeichen
= Doppelstrich mit 2 Punkten eingeschlossen.
Am Anfang eines Stückes fällt das Wiederholungszeichen weg.
Es wird Teil a) wiederholt, b) nicht wiederholt, c) wiederholt
D. C. al Fine bedeutet, dass das Stück von Anfang an wiederholt werden soll und zwar bis zum Wort Fine (=Ende).
Vom musikalischen Vortrag
Ein guter musikalischer Vortrag verlangt genaueste Beachtung der Vortragszeichen. Diese beziehen sich auf das Tempo (Schnelligkeit) und die Dynamik (Tonstärke).
Das Tempo
Unter Tempo versteht man den Grad der Schnelligkeit, in welcher ein Tonstück seinem Inhalt nach gespielt werden soll. In der Musik verwendet man dafür in der Regel italienische Bezeichnungen. Die gebräuchlichsten sind für:
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Die Dynamik
Unter Dynamik versteht man die Tonstärke, die durch stärkere oder schwächere Zug- oder Druckbewegung des Balges erreicht wird. Auch die Dynamik wird mit italienischen Ausdrücken bezeichnet.
Hierfür verwendet man folgende Abkürzungen:
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Weitere dynamische Zeichen sind die Betonungszeichen. Ihre Anwendung geschieht dann, wenn einzelne Töne besonders hervorgehoben werden müssen. Wir unterscheiden grunsätzlich zwischen drei verschiedenen Arten von Betonungen.
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Das An- und Abschwellen von Tönen bezeichnen wir mit:
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= stärker werden |
= schwächer werden |
Wird das Tempo innerhalb eines Tonstückes verändert, so verwendet man:
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rit. (ritardando) |
= |
langsamer werden |
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accel. (accelerando) |
= |
rascher werden |
Soll das ursprüngliche Tempo wieder aufgenommen werden, so steht dafür "a tempo".
Musikalischen Spielarten
Legato - Staccato - Portato
Legato heisst gebunden und bedeutet, dass mehrere Noten unter einem sogenannten Bindebogen stehen, ohne hörbare Trennung gespielt, also aneinandergebunden werden sollen. Der Bindebogen darf nicht mit dem Haltebogen verwechselt werden. Die Bindung mehrerer Noten ist dann am überzeugendsten, wenn eine Taste erst aufgehoben wird, wenn die nächste bereits niedergedrückt ist. Das darf aber nicht übertrieben werden., weil sonst die Töne ineinanderklingen.
Sollen die einzelnen Noten nicht aneinandergebunden, sondern im Gegenteil ganz kurz gespielt werden, spricht man von staccato (gestossen). Es wird durch Punkte über oder unter den Noten angezeigt. In der Wirkung entspricht es einem geringen Verlust des Zeitwertes der betreffenden Note, der durch eine nicht bezeichnete, kurze Pause ausgeglichen wird.
Etwa in der Mitte zwischen Legato (abgekürzt leg.) und Staccato (abgekürzt stacc.) steht das Portato (port.). Es wird durch eine Verbindung von Legatobogen und Staccatopunkt kenntlich gemacht und besagt, dass innerhalb des gebundenen Spiels die Töne ganz kurz, fast unmerklich, abgehobenwerden. Der Finger bleibt also, dem Notenwert entsprechend, auf der Taste, wird aber kurz vor dem Niederdrücken der nächsten Taste aufgehoben.
Die Legatobogen dürfen nicht mit den Phrasierungsbogen verwechselt werden. Diese umfassen jeweils einen durch einen Atemvorgang (Ein- und Ausatmen, Spannung und Entspannung) gekennzeichneten musikalischen Gedanken, wofür das Fremdwort Phrase gebräuchlich ist. Die Phrasierungsbogen teilen ein Musikstück nach Atempausen ein und gehören damit in das sehr schwierige Gebiet des richtigen musikalischen Vortrages.
Das Versetzungszeichen #
Das Kreuz # ist ein Erhöhungszeichen. Es erhöht die Note, vor welcher es steht, um einen halben Tonschritt nach oben; das heisst, es muss die nächst höhere (rechtliegende) schwarze Taste gespielt werden. Dem Namen der Note wird die Silbe -is angehängt, z.B. cis, dis, fis, gis, a-is.
Lese- und Spielübung
Das Versetzungszeichen b
Das Be (b) ist ein Erniedrigungszeichen. Es erniedrigt die Note vor welcher es steht um halben Tonschritt nach unten. Es ist also die nächstniedrige (linksliegende) schwarze Taste zu spielen. Dem Namen der Note wird die Silbe -es abgehängt. Ausnahmen: Man sagt b statt hes, as statt aes und es statt ees.
Lese- und Spielübung
Sage den Namen und zeige die Tasten dieser Noten
Wichtig: Steht ein Vorzeichen (# oder b) direkt vor der Note, so gilt es für alle nachfolgenden gleichen Noten bis zum nächsten Taktstrich. Der Taktstrich hebt das Vorzeichen auf.Erst lesen, dann spielen
Der Auflöser
Der Auflöser wird angewendet, wenn ein # oder b noch vor dem Taktstrich aufgelöst werden soll.
Lese- und Spielübung
Die chromatische Tonleiter
Die chromatische Tonleiter ist aufwärts und abwärts nur aus Halbtönen zusammengesetzt. Aufwärts verwendet man das #, abwärts das b.
Neue Noten
Lese- und Spielübung
Die C- Dur Tonleiter über zwei Oktaven
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